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Einige Hinweise zum Betrieb von „WordPress“.






Erstens. Hin zur inneren Verwaltung.

Wenn ich als Inhaber der Seite mich zur inneren Verwaltung der Seite weltspiel.wordpress.com hinbegeben möchte, dann …
…gebe ich in eine Suchmaschine oder in die Anschriftenzeile meines Weltnetzbetrachters folgende Worte ein:
                              weltspiel.wordpress.com/wp-admin
Dann drücke ich die Hakentaste und dann springt eine Seite auf, auf welcher ich Benutzernamen oder elektronische Anschrift   und  das Kennwort eingeben kann. — Das mache ich und dann drücke ich wieder die Hakentaste und dann springt die Hauptverwaltungsseite auf und dort kann ich dann tätig werden.

Falls ich schon angemeldet bin, und mache dann im Weltnetz etwas anderes und komme später wieder, dann gebe ich einfach ein 
weltspiel.wordpress.com/wp-admin 
und schon bin ich wieder im Verwaltungsraum meines WordPress-Blogs. In diesem Fall brauche ich keine Kennwörter mehr einzugeben.

 






Zweitens.  Erstellung einer neuen Unterseite.

Wenn ich eine neue Unterseite auf weltspiel.wordpress.com erstellen möchte,
dann …
… gehe ich zur Hauptverwaltungsseite  (siehe oben) und dort  in der linken Spalte zu

                           Beiträge
klicke das an, gehe dann zu
                           Erstellen
klicke das an, und drücke die Hakentaste.  Jetzt springt eine Seite auf mit einem Rahmen zur Eingabe der Überschrift. Dort gebe ich die 
Überschrift der neuen Unterseite ein und drücke dann die Hakentaste.
                          Jetzt springt ein Textbearbeitungsfenster auf
und dort gebe ich den Textinhalt der neuen Unterseite ein.

 






Drittens.   Fünf  Trennlinien.

Wenn ich fünf Trennlinien auf weltspiel.wordpress.com erstellen möchte,
dann …
… schalte ich das Textbearbeitungsfenster um von „Visuell“ auf „Text“ . Das geht oben rechts am Texbearbeitungsfenster durch Mausklick.
Dann füge ich ein:  <hr><hr><hr><hr><hr>.
Dann schalte ich wieder um von „Text“ auf „Visuell“.
Jetzt erscheinen die fünf Trennlinien, jede dicht unterhalb der vorhergehenden.

 






Viertens.  So speichere ich die Unterseite ab.

Wenn ich meine neue Unterseite auf weltspiel.wordpress.com abspeichern möchte,
dann …
… bearbeite und formatiere ich zunächst meine neue Unterseite. Dann mache mich ans Speichern.
Dazu gehe ich rechts oben auf der Bearbeitungsseite an den Balken
                                  „Publizieren“
und klicke rechts davon
                                  auf das kleine Dreieck.
Es springt ein mittelgroßes Fenster auf. Dort ist ein kleiner Balken
                                 „Speichern“.
Diesen Balken klicke ich an, es erscheint eine Eieruhr  und wenn die nach wenigen Sekunden abgelaufen ist, dann sind die Änderungen an meiner Unterseite gespeichert.

 






Fünftens.  So nutze ich die Vorschau.

beim Erstellen der neuen Unterseite im  Textbearbeitungsfenster zeigt dieses mir ja schon so im Ungefähren an, wie die neue Unterseite aussehen wird. Wenn ich das aber genau wissen will, dann…
… benutze ich die Seitenvorschau.
Zunächst bearbeite ich die neue Unterseite im Textbearbeitungsfenster, gebe Text ein, formatiere den Text.
Danach speichere ich alle diese Eingaben und Änderungen, siehe oben.
Erst dann gehe ich auf den Balken  „Beitrag ansehen“ oberhalb des Textbearbeitungsfensters.

 






Sechstens.  So füge ich eine Leerzeile ein.

Eine Leerzeile kann ich durch das Betätigen der Hakentaste einfügen. Jedenfalls kann so vielleicht manchmal so gehen. Ich mache es aber anders.

Ich schalte von „Visuell“ auf „Text“, rechts oberhalb des Textbearbeitungsfensters wird das mit Mausklick gemacht. Dann  gebe ich ein:  &nbsp;
So wird eine Leerzeile erzeugt.
Danach schalte ich wieder zurück von „Text“ auf „Visuell“.
Ein Hinweis: Die obige Zeichenfolge hat in anderen Computerprogrammen eine andere Bedeutung (beispielsweise kann sie die Bedeutung haben: Leerzeichen). Aber hier in WordPress hat diese Zeichenfolge eben die Bedeutung: Leerzeile.

 






Siebtens.  So veröffentliche ich eine  Leserzuschrift.

Nehmen wir an, ich bin Inhaber  von Weltspiel.wordpress.com und ein Leser schreibt einen Leserbrief. Der Leser weiß, wie das geht, denn unten auf jeder Seite auf Weltspiel.wordpress.com ist ein Texteingabekasten vorhanden und darüber steht: Schreibe deinen Kommentar. 
Dieser Leserbrief kommt bei Weltspiel.Wordpress.com an und dort bleibt er erst einmal liegen. Erst später, manchmal viel später, nämlich dann, wenn ich als Inhaber komme, die Tür aufmache und mich in das Verwaltungszimmer von Weltspiel.wordpress.com hineinbegebe ( unter „Erstens“ wird gezeigt, wie und auf welchem Weg ich das mache), dann liegt dieser Leserbrief bei mir auf dem Schreibtisch und erst dann wird er von mir bearbeitet.

Genauer gesagt  liegt der Leserbrief nicht auf dem Schreibtisch, sondern er befindet sich in der linken Spalte der Verwaltungsseite, dort ist ein klickbares Wort mit dem Namen „Kommentare“ und dieses ist besonders gekennzeichnet, falls neue, von mir bisher noch nicht bearbeitete Leserbriefe vorhanden sind.
Diese Wort „Kommentare“ klicke ich an, dann springt eine neue Seite auf mit dem einen oder den vielen neuen Leserbriefen.
Jeder Leserbrief hat ein anklickbares Kästchen oben links. Ich klicke also dieses Kästchen am obersten Leserbrief an, damit ist dieser Leserbrief ausgewählt. Dann sage ich den WordPress-Werkzeugen noch, was zu tun ist, nämlich den Leserbrief „zu genehmigen“ und von da ab ist der Leserbrief auf meiner Weltspiel.wordpress.com-Seite öffentlich einsehbar.

 

 

Deutsch und Sanskrit.

Vorrede.

Die indogermanischen Sprachen sind zueinander wie Geschwister und sie stammen von einer gemeinsamen Ursprache ab, also vermutlich auch von einem gemeinsamen Urvolk.

Sie zählen zu den wichtigsten und auch zu den am meisten gesprochenen Sprachen auf der Welt.

Durch den Vergleich der Sprachen können wir unseren Verstand üben und Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausarbeiten und so auch sehr viel über unsere eigene Sprache erfahren. Viele Dinge bemerkt man in der eigenen Sprache nämlich gar nicht, weil sie von Kind auf gelernt wurde und man deshalb darüber nicht nachdenkt.

Erst durch den Vergleich mit mehreren anderen Sprachen fragt man sich: Warum ist dieses und jenes bei uns so und so gelöst? Wie ist es gelöst und woran liegt das?

Geschichtliches.

Nachdem die Engländer vor 200 Jahren Indien erobert hatten, hat ein englischer Arzt in Indien festgestellt, daß die Sprachen ganz eng miteinander verwandt sind.

Ein langer Aufsatz in Wikipedia zum Sanskrit. Der Aufsatz ist allerdings überausführlich und dadurch auch sehr verwirrend. de.wikipedia.org/wiki/Sanskrit

Ein einziges Beispiel.

Ich bringe ein einziges Beispiel, um die überaus enge Verwandtschaft der beiden Sprachen Deutsch und Sanskrit aufzuzeigen:

Der Buchstabe „a“ hat in beiden Sprachen ungefähr sieben voneinander abweichende Aussprachearten

…und diese werden in beiden Sprachen auf dieselbe Art gebildet: Die Grundform des Buchstabens erhält einige Unterscheidungszeichen angehängt.

Ein Beweis für die enge Verwandtschaft der beiden Sprachen ist das nicht, nur ein Hinweis. Die Sprachwissenschaft hat die beiden Sprachen sehr gründlich betrachtet, und sie ist nicht auf diesen einen kleinen Hinweis angewiesen.

Übrigens haben die Buchstaben auch nur bedingt etwas mit der Sprache zu tun. Sowohl die Sanskritbuchstaben als auch unsere sogenannten lateinischen Buchstaben stammen beide von den phönizischen Buchstaben ab.
Und die Phönizier waren ein Händlervolk mit einer uns fremden, nicht indogermanischen Sprache. Wir haben aber von denen die Buchstaben übernommen und für unsere Zwecke abgeändert.
Der Grund ist ganz einfach der, daß die anderen bereits Buchstaben hatten und wir Europäer noch nicht.

Hinweis:
www.probonocontramalum.de/Vermischtes-2012-92.html
Der Vergleich des Deutschen mit dem Sanskrit
am Beispiel des Buchstaben „a“.

Bilder  (bitte anklicken)

Vermischtes-2012-92-1a

– – –

Vermischtes-2012-92-3a

– – –

Vermischtes-2012-92-2a

Leserbriefe-1

2. Leserbrief. niekisch
http://diskuswerfer.wordpress.com/2012/11/20/die-identitaren-krafte-einigen-aber-wie-ii-abc-der-ibd/
Quelle:
https://weltspiel.wordpress.com/2012/06/09/der-hammerschlag/
Gesendet am 22.11.2012 um 16:01
1. Leserbrief. Alter Schwurbler.Hallo Herr Cost,
danke für Ihr Weltspiel und die guten Wünsche dazu. Ihr Artikel “Zerfall des Gutmenschentums” ist ausgezeichnet. Ich werde mich nach und nach durch Ihre Seite lesen.deralteschwurblersagt.wordpress.com
Quelle:
https://weltspiel.wordpress.com/das-weltspiel/#comment-8
Gesendet am 22.09.2012 um 19:43

Er bezog sich wohl auf die folgende Geschichte:
Der Zerfall des Gutmenschentums
http://agriserve.de/Weltspiel-Geschichte-21.html

Der Hammerschlag-2

Der Hammerschlag.
Wenn man ein alltägliche Sache näher betrachtet,
erkennt man viele Dinge, die man im Weltspiel gut gebrauchen kann.
– – – Diese Seite ist eine Überarbeitung der Seite „Hammerschlag“ vom 21. Februar 2012. Die Seite steht nunmehr auf grauem Grund und die einzelnen Abschnitte sind grün umrandet. Das soll die Lesbarkeit verbessern und den Text deutlich von den übrigen Angaben auf der WordPresss-Seite abheben.
Vorrede.
Der Hammer ist ein sehr wichtiges Werkzeug.
Es lohnt sich, daß man sich näher damit beschäftigt.
Dadurch erfährt man einerseits etwas über den Hammer.
Zum anderen erkennt man die verschiedenen Ebenen und Blickwinkel, unter denen man ein x-beliebiges Ding oder Geschehen betrachten kann.
Man muß zunächst eine Betrachtungsart durcharbeiten und dann die nächste anfügen und so fort, bis man ein- und dieselbe Sache auf unterschiedliche Art betrachtet hat. Dann merkt man, daß die Betrachtung abgeschlossen ist und daß man mit dem Ding oder der Sache vertraut ist.
Der Hammer ist ein sehr altes Werkzeug.
Zuallererst wurden wohl Steine, Äste oder Knochen als Hammer benutzt. Dazu ein 9-minütiger Filmausschnitt. http://vimeo.com/4176485 The Dawn of Man
Aus demselben Film ein zweiminütiger Ausschnitt.
http://www.youtube.com/watch?v=U2iiPpcwfCA 2001 Dawn of Man (best cut)
Aus dem Film: Stanley Kubrick: 2001-Odyssee im Weltraum
Das Wort Hammer in verschiedenen europäischen Sprachen.
Deutsch: der Hammer
Englisch: hammer
Italienisch: martello
Dänisch : hammer
Französisch : marteau (sprich marto)
Niederländisch : hamer
Spanisch : martillo
Schwedisch : hammare
Latein : malleus
Portugiesisch : martelo
Russisch: Hammer auf Russisch.JPG
Polnisch: Hammer auf Polnisch.JPG
Es fällt auf, daß es in diesen Sprachen nur die zwei Formengruppen hammer/hammare einerseits und martello/molotok andererseits gibt.
Die europäischen Sprachen und auch die Völker sind eng untereinander verwandt.
ham-mare und mar-tello haben auch einen Wortteil gemeinsam. Das kann Zufall sein, so etwas kann aber die Sprachwissenschaft herausfinden.
Weitere Hinweise zu Hammer auf der Seite http://www.agriserve.de/Wortlerngeschichten.html

Das Wort Hammer ruft im Gehirn eine bildliche Vorstellung hervor.
Hörer und Sprecher verstehen unter ein und demselben Wort nicht immer genau dasselbe, es gibt mehr oder weniger große Bedeutungsschwankungen.
Beispiel: Der Hammer.
Wenn ich mich mit einem US-Amerikaner unterhalte,
dann stellt der sich unter einem Hammer ein Gerät vor,
das auf einer Seite eine Hammerbahn hat,
auf der anderen Seite gebogen ist und klauenartig gespalten ist,
mit dieser Seite kann man Nägel herausziehen.
Die US-Amerikaner bauen ihre Holzhäuser mit solchen
Hämmern zusammen, deshalb kommt denen bei dem Wort Hammer so ein Gebilde in den Sinn.
Wir denken bei dem Wort Hammer an einen Schlosserhammer nach deutscher Industrienorm: gerade, eine Seite Hammerbahn, andere Seite angeschrägt.
So muß ein Hammer aussehen (in unserer Vorstellung).
Beispiel: Das Schwein.
So stellt sich jemand vom Balkan ein Schwein vor. das Bild zeigt die Balkan-Schweinelandrasse, das Mangalitza.
Wir stellen uns dagegen ein rosa Schwein mit geringer Behaarung vor. Etwa so. Das Bild zeigt die Deutsche Landrasse.

Die Wirkungsweise des Hammers.
Mit dem Arm holt man aus, man holt Schwung. Durch den Hammerstiel wird der Schwungweg verlängert, die Geschwindigkeit des Hammerkopfes wird erhöht.
Der Hammerkopf trifft auf den Nagel.
Der Hammerkopf ist starr, er kann nicht nachgeben.
Der Nagel ist auch starr, er kann nicht nachgeben.
Also wird der gesamte Schwung des Hammers abgebremst, umgesetzt in Kraft und diese treibt den Nagel ein Stück weit in das Holz hinein.
Das Geschehen im Zeitablauf.
Das Ausholen dauert lange, weil es zwar mit etwas Kraft und Schwung geschieht, aber gegen Ende des Ausholens verlangsamt man die Bewegung, damit man beim Abbremsen seinen eigenen Körper nicht beschädigt.
Das Zuschlagen dauert weniger lang, man beschleunigt auf dem ganzen Weg und der Hammer soll beim Auftreffen auf den Nagel so schnell wie möglich sein. Darin liegt gerade die Wirkung.
Das Abbremsen schädigt den eigenen Körper nicht, weil der Schwung des Hammerkopfes in den Übergeht. Der Nagel wirkt als Bremse und die Bremskraft treibt den Nagel in das Holz hinein.
Die Auftreffzeitspanne ist sehr kurz. Innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde wird der Schwung, der durch das Ausholen entstand, umgewandelt in eine sehr hohe vorwärtstreibende Kraft. Die Kraft ihrerseits verschwindet wieder, weil der Nagel als Ganzes der Kraft ausweicht, er dringt ein Stück weit in das Holz ein. Aus diesem Grund muß man mehrmals hämmern, um einen Nagel in das Holz einzutreiben.
Eine Nebenbetrachtung: Der Rückprall.
Beim Eintreiben eines Nagels in Holz gibt es nur ganz wenig Rückprall, der allergrößte Anteil des Schwungs wird über den Nagel in das Holz hinein übertragen. Wenn man aber beispielsweise ein verbogenes Eisenstück auf einem Amboss geradeschlägt, dann geht ein Teil des Schwungs in die Verformung des Eisenstücks und ein Teil des Schwungs wird in einen Rückprall des Hammers umgesetzt. So kann man sich den Hammer selbst aus der Hand schlagen. Zumindest aber werden die Handgelenkte sehr stark belastet, wenn sie diese plötzliche ruckartige Bewegung auffangen müssen.
Hammerstiele werden aus Hickoryholz oder Eschenholz gefertigt. Diese Holzarten sind bruchfest und sie dämpfen gleichzeitig den Rückprall, sodaß am Handgelenk sehr wenig Rückprall ankommt, selbst wenn nach dem Schlag im Bereich des Hammerkopfes viel Rückprall ist.
Die besondere Leistung des Hammers.
Die Kraft und der Schwung werden während des gesamten Zuschlagweges gesammelt und dann innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne freigesetzt. Innerhalb dieser Zeitspanne wirken Kräfte, die um ein Vielfaches größer sind als die Kraft des Menschen.
Der Hammer verstärkt die Kraft um ein Vielfaches und er führt diese sehr hohe Kraft genau auf einen vorbestimmten Punkt hin.
Die Klemmwirkung des Holzes.
Auf den Kopf des vom Hammer getroffenen Nagels wird eine riesengroße Kraft ausgeübt. Der Nagel gibt aufgrund seiner Starrheit diese Kraft an seine Spitze weiter. Diese Kraft zerschneidet einige Holzzellen und drückt die anderen eng zusammen und sie zwingt den Nagel ein Stück weit in das Holz hinein.
Das auf diese Art zur Seite gedrängte Holz und die zusmmengedrückten Holzzellen drücken ihrerseits, nachdem der Hammerschlag beendet ist, seitlich auf den Nagel den eingedrungenen Nagel und halten in durch diesen Seitendruck, durch diese Klemmwirkung fest.
Nägel, die leicht einzuschlagen sein sollen und nicht allzuviel halten sollen, sind glatt.
Nägel die besonders viel halten sollen, sind dick und an der Oberfläche gerillt.
Bei glatten Nägen kann man die Festigkeit der Holzverbindung erhöhen, in dem man viele Nägel nimmt und indem man lange Nägel nimmt. Glatte Nägel sind auch sehr viel billiger in der Herstellung und im Verkauf als gerillte Nägel.
Einige weitere Anmerkungen.
1.
Das Hämmern selbst ist ist eine flüchtige Tätigkeit. Die Wirkung aber, der in das Holz eingeschlagene Nagel, ein aus den solcherart verbundenen Holzteilen hergestellter Tisch, kann viele Jahre lang in Benutztung bleiben.
2.
Der Hammer leistet viel und ist im Kaufpreis nicht teuer. In den Baumärkten sieht man fast nur Hämmer aus deutscher Herstellung. Diese sind wohl etwas teuer als China-Ware, aber man hat beim Arbeiten einfach mehr Freude damit.
Sei es, daß de deutschen Hämmer tatsächlich besser und sicherer und haltbarer im Gebrauch sind, sei es auch nur deshalb, daß man sich bei jedem Hammerschlag freut, daß wir in Deutschland eine leistungsfähige Industrie haben.
3.
Ein Hammer ist sehr einfach zu bedienen und er ist sehr vielseitig.

Der Hammerschlag.

Der Hammerschlag.
Wenn man ein alltägliche Sache näher betrachtet,
erkennt man viele Dinge, die man im Weltspiel gut gebrauchen kann.

Vorrede.
Der Hammer ist ein sehr wichtiges Werkzeug.
Es lohnt sich, daß man sich näher damit beschäftigt.
Dadurch erfährt man einerseits etwas über den Hammer.
Zum anderen erkennt man die verschiedenen Ebenen und Blickwinkel, unter denen man ein x-beliebiges Ding oder Geschehen betrachten kann.
Man muß zunächst eine Betrachtungsart durcharbeiten und dann die nächste anfügen und so fort, bis man ein- und dieselbe Sache auf unterschiedliche Art betrachtet hat. Dann merkt man, daß die Betrachtung abgeschlossen ist und daß man mit dem Ding oder der Sache vertraut ist.

Der Hammer ist ein sehr altes Werkzeug.
Zuallererst wurden wohl Steine, Äste oder Knochen als Hammer benutzt. Dazu ein 9-minütiger Filmausschnitt. http://vimeo.com/4176485 The Dawn of Man
Aus demselben Film ein zweiminütiger Ausschnitt.
http://www.youtube.com/watch?v=U2iiPpcwfCA 2001 Dawn of Man (best cut)
Aus dem Film: Stanley Kubrick: 2001-Odyssee im Weltraum

Das Wort Hammer in verschiedenen europäischen Sprachen.
Deutsch: der Hammer
Englisch: hammer
Italienisch: martello
Dänisch : hammer
Französisch : marteau (sprich marto)
Niederländisch : hamer
Spanisch : martillo
Schwedisch : hammare
Latein : malleus
Portugiesisch : martelo
Russisch: Hammer auf Russisch.JPG
Polnisch: Hammer auf Polnisch.JPG
Es fällt auf, daß es in diesen Sprachen nur die zwei Formengruppen hammer/hammare einerseits und martello/molotok andererseits gibt.
Die europäischen Sprachen und auch die Völker sind eng untereinander verwandt.
ham-mare und mar-tello haben auch einen Wortteil gemeinsam. Das kann Zufall sein, so etwas kann aber die Sprachwissenschaft herausfinden.
Weitere Hinweise zu Hammer auf der Seite http://www.agriserve.de/Wortlerngeschichten.html

Das Wort Hammer ruft im Gehirn eine bildliche Vorstellung hervor.
Hörer und Sprecher verstehen unter ein und demselben Wort nicht immer genau dasselbe, es gibt mehr oder weniger große Bedeutungsschwankungen.
Beispiel: Der Hammer.
Wenn ich mich mit einem US-Amerikaner unterhalte,
dann stellt der sich unter einem Hammer ein Gerät vor,
das auf einer Seite eine Hammerbahn hat,
auf der anderen Seite gebogen ist und klauenartig gespalten ist,
mit dieser Seite kann man Nägel herausziehen.
Die US-Amerikaner bauen ihre Holzhäuser mit solchen
Hämmern zusammen, deshalb kommt denen bei dem Wort Hammer so ein Gebilde in den Sinn.
Wir denken bei dem Wort Hammer an einen Schlosserhammer nach deutscher Industrienorm: gerade, eine Seite Hammerbahn, andere Seite angeschrägt.
So muß ein Hammer aussehen (in unserer Vorstellung).
Beispiel: Das Schwein.
So stellt sich jemand vom Balkan ein Schwein vor. das Bild zeigt die Balkan-Schweinelandrasse, das Mangalitza.
Wir stellen uns dagegen ein rosa Schwein mit geringer Behaarung vor. Etwa so. Das Bild zeigt die Deutsche Landrasse.

Die Wirkungsweise des Hammers.
Mit dem Arm holt man aus, man holt Schwung. Durch den Hammerstiel wird der Schwungweg verlängert, die Geschwindigkeit des Hammerkopfes wird erhöht.
Der Hammerkopf trifft auf den Nagel.
Der Hammerkopf ist starr, er kann nicht nachgeben.
Der Nagel ist auch starr, er kann nicht nachgeben.
Also wird der gesamte Schwung des Hammers abgebremst, umgesetzt in Kraft und diese treibt den Nagel ein Stück weit in das Holz hinein.


Das Geschehen im Zeitablauf.

Das Ausholen dauert lange, weil es zwar mit etwas Kraft und Schwung geschieht, aber gegen Ende des Ausholens verlangsamt man die Bewegung, damit man beim Abbremsen seinen eigenen Körper nicht beschädigt.
Das Zuschlagen dauert weniger lang, man beschleunigt auf dem ganzen Weg und der Hammer soll beim Auftreffen auf den Nagel so schnell wie möglich sein. Darin liegt gerade die Wirkung.
Das Abbremsen schädigt den eigenen Körper nicht, weil der Schwung des Hammerkopfes in den Übergeht. Der Nagel wirkt als Bremse und die Bremskraft treibt den Nagel in das Holz hinein.
Die Auftreffzeitspanne ist sehr kurz. Innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde wird der Schwung, der durch das Ausholen entstand, umgewandelt in eine sehr hohe vorwärtstreibende Kraft. Die Kraft ihrerseits verschwindet wieder, weil der Nagel als Ganzes der Kraft ausweicht, er dringt ein Stück weit in das Holz ein. Aus diesem Grund muß man mehrmals hämmern, um einen Nagel in das Holz einzutreiben.

Eine Nebenbetrachtung: Der Rückprall.
Beim Eintreiben eines Nagels in Holz gibt es nur ganz wenig Rückprall, der allergrößte Anteil des Schwungs wird über den Nagel in das Holz hinein übertragen. Wenn man aber beispielsweise ein verbogenes Eisenstück auf einem Amboss geradeschlägt, dann geht ein Teil des Schwungs in die Verformung des Eisenstücks und ein Teil des Schwungs wird in einen Rückprall des Hammers umgesetzt. So kann man sich den Hammer selbst aus der Hand schlagen. Zumindest aber werden die Handgelenkte sehr stark belastet, wenn sie diese plötzliche ruckartige Bewegung auffangen müssen.
Hammerstiele werden aus Hickoryholz oder Eschenholz gefertigt. Diese Holzarten sind bruchfest und sie dämpfen gleichzeitig den Rückprall, sodaß am Handgelenk sehr wenig Rückprall ankommt, selbst wenn nach dem Schlag im Bereich des Hammerkopfes viel Rückprall ist.

Die besondere Leistung des Hammers.
Die Kraft und der Schwung werden während des gesamten Zuschlagweges gesammelt und dann innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne freigesetzt. Innerhalb dieser Zeitspanne wirken Kräfte, die um ein Vielfaches größer sind als die Kraft des Menschen.
Der Hammer verstärkt die Kraft um ein Vielfaches und er führt diese sehr hohe Kraft genau auf einen vorbestimmten Punkt hin.

Die Klemmwirkung des Holzes.
Auf den Kopf des vom Hammer getroffenen Nagels wird eine riesengroße Kraft ausgeübt. Der Nagel gibt aufgrund seiner Starrheit diese Kraft an seine Spitze weiter. Diese Kraft zerschneidet einige Holzzellen und drückt die anderen eng zusammen und sie zwingt den Nagel ein Stück weit in das Holz hinein.
Das auf diese Art zur Seite gedrängte Holz und die zusmmengedrückten Holzzellen drücken ihrerseits, nachdem der Hammerschlag beendet ist, seitlich auf den Nagel den eingedrungenen Nagel und halten in durch diesen Seitendruck, durch diese Klemmwirkung fest.
Nägel, die leicht einzuschlagen sein sollen und nicht allzuviel halten sollen, sind glatt.
Nägel die besonders viel halten sollen, sind dick und an der Oberfläche gerillt.
Bei glatten Nägen kann man die Festigkeit der Holzverbindung erhöhen, in dem man viele Nägel nimmt und indem man lange Nägel nimmt. Glatte Nägel sind auch sehr viel billiger in der Herstellung und im Verkauf als gerillte Nägel.

Einige weitere Anmerkungen.
1.
Das Hämmern selbst ist ist eine flüchtige Tätigkeit. Die Wirkung aber, der in das Holz eingeschlagene Nagel, ein aus den solcherart verbundenen Holzteilen hergestellter Tisch, kann viele Jahre lang in Benutztung bleiben.
2.
Der Hammer leistet viel und ist im Kaufpreis nicht teuer. In den Baumärkten sieht man fast nur Hämmer aus deutscher Herstellung. Diese sind wohl etwas teuer als China-Ware, aber man hat beim Arbeiten einfach mehr Freude damit.
Sei es, daß de deutschen Hämmer tatsächlich besser und sicherer und haltbarer im Gebrauch sind, sei es auch nur deshalb, daß man sich bei jedem Hammerschlag freut, daß wir in Deutschland eine leistungsfähige Industrie haben.
3.
Ein Hammer ist sehr einfach zu bedienen und er ist sehr vielseitig.

Zum Energieumsatz des Menschen.

Zum Energieumsatz des Menschen. 



Der Bedarf an Nahrung.
Der menschliche Körper hat eine Vielzahl von Einzelaufgaben zu erfüllen.
Dazu braucht er eine Energiezufuhr.
Die gesamte Energiezufuhr zum Körper erfolgt durch Nahrung.
Die Nahrungsaufnahme hat noch andere Aufgaben als die Energiezufuhr, beispielsweise die Zufuhr von bestimmten Stoffen, die der Körper als solche braucht, beispielsweise Eiweiß oder Vitamin C.Der Bedarf an Nahrungsenergie ist zeitlich gesehen nicht gleichbleibend.
Den Bedarf an Nahrungsenergie kann man gering halten, indem man wenig arbeitet und/oder indem man kalte oder heiße Umgebung vermeidet.Schwerarbeiter, die starke Muskeln haben, brauchen auch mehr Nahrung, auch dann, wenn sie nicht arbeiten, denn die Muskeln müssen auch dann ernährt werden.



Anpassungen des Körpers.
Der Körper paßt sich innerhalb weniger Wochen an, indem er nicht benötigte Muskeln abbaut, beispielsweise bei wochenlanger Bettlägerigkeit.Auch die Knochenstärke paßt sich in einem gewissen Rahmen an den durch die Arbeit bedingten Bedarf an.
Nur dauert es länger als bei den Muskeln, bis sich die Knochen verändern.



Energiespeicherung über Wochen und Monate.
Der Bär ist ein Winterschläfer. Im Herbst frißt er sich eine Speckschicht an.
Im Winterschlaf braucht er nur ganz wenig Energie und die nimmt er aus der Speckschicht.Auch der Mensch kann sich eine Speckschicht anfressen und davon einige Wochen zehren.Fette und Öle sind natürliche Energiespeicher mit einer sehr hohen Menge an gespeicherter Energie, bezogen auf den Rauminhalt oder bezogen auf die Masse.



Energiespeicherung außerhalb des Körpers.
Die Energiespeicherung über Wochen im Körper ist sinnvoll in der Steinzeit, wenn man Wochen mit schlechtem Jagderfolg überbrücken muß. Außerdem in der Neuzeit bei Flucht und Vertreibung, wenn man nicht an Nahrung herankommt.Im Regelfall wird heute die benötigte Energie in Form von Nahrung (Brot, haltbare Nahrung in Blechdosen, Getreidekörner)aufbewahrt.Im Einzelhaushalt soll ein Notvorrat für mindestens einige Wochen aufbewahrt werden. Je nach Einschätzugn der Zukunft kann man auch einen Jahresvorrat einlagern. Dann aber billige Nahrungsmittel, etwa Getreidekörner. Getreidekörner kosten 20 bis 30 Cent je Kilogramm. Sie sind von Natur aus jahrelang haltbar.http://www.agriserve.de/Getreideverkauf.html 



Die Mehrstundenspeicherung der Energie.
Die Nahrung gelangt in den Magen und wird dort nach und nach verdaut.
Die Energie wird nach und nach freigesetzt.
Der Magen ist ein Vorratsbehälter, der Energie für mehrere Stunden speichert und nach und nach freigibt.Dazu paßt das übliche Zeitmuster der Nahrungsaufnahme mit drei Mahlzeiten innerhalb von 24 Stunden und zwar tagsüber.
Nachts erfolgt keine Nahrungsaufnahme, weil in der Ruhezeit weniger Nahrung benötigt wird, der Mageninhält reicht zeitlich länger.Der Mensch braucht für Nahrungserwerb und Nahrungsverdauung viel weniger Aufwand zu treiben als das Tier.Der Löwe frißt große Mengen rohes Fleisch bei einer Mahlzeit und liegt dann tagelang faul herum, um das Fleisch zu verdauen.
Das muß auch so sein, denn der Löwe braucht zum Sattwerden Tiere von der Größe einer Antilope und er (oder das Rudel) muß diese große Menge Fleisch auf einmal fressen, weil er es nicht aufbewahren kann.
Und kleinere Tiere in der Größe etwa eines Hasen zu jagen ist für den Löwen sinnlos, davon wird er niemals satt.Der Mensch ißt dreimal täglich kleine Mengen an Nahrung. Meistens leichtverdauliche Nahrung, insbesondere auch gekochte Nahrung und zuckerhaltige Nahrung.
Ein Großteil der Verdauungsarbeit macht der Mensch gar nicht selbst, sondern er nimmt die Verdauung durch Auswahl und Zubereitung der Speisen großteils außerhalb seines eigenen Körpers vor.Dadurch hat sich der Mensch selbst freigestellt, er hat Zeit, die er für Freizeit oder berufliche oder künstlerische Tätigkeit verwenden kann.



Die Energiespeicherung im Minutenbereich.
Der Magen entzieht der Nahrung die Energie und speichert sie in Blutzuckerteilchen.
Diese werden mit dem Blutstrom im Körper verteilt, hin zum Ort des Verbrauchs und dort bei Bedarf in Muskelbewegung umgewandelt.Der Blutzucker wird ständig verbraucht und muß ständig neu gebildet werden. Es ist eine gewisse Menge im Körper vorhanden und diese Menge stellt einen Vorrat dar, aus dem sich der Körper einige Minuten lang bedienen kann. Diese Menge sinkt dann unter den Sollwert ab und es wird neuer Blutzucker gebildet. Kurzfristig, im Minutenbereich, kann man mehr Blutzucker verbrauchen als neugebildet wird.Die Blutzuckermenge im Körper dient also zugleich der Ortsverlagerung der Energie wie auch als Energiezwischenspeicher für den schnellen kurzzeitigen Bedarf.



Die Energieumsetzung im Muskel.
Die letzte Stelle, diejenige Stelle, an der die Energie in Nutzenergie umgewandelt wird, ist der Muskel. Hier wird die Energie des Blutzuckers in Kraft umgewandelt. Die Muskelbewegung ist der schnellste Teil der Speicher- und Umwandlungsvorgänge.Sprichwörtlich für eine sehr kurze Zeitspanne ist der „Augenblick“.
Das ist die Zeit, die Augenmuskeln brauchen, um das Auge auf eine Sache hinzulenken und die das Gehirn braucht, um diese Sache mit einem Bilck zu erfassen. Beim Menschen, der in der Steinzeit sowohl Jäger als auch gejagtes Wild war, sind diese Fähigkeiten sehr stark ausgebildet.Und in den Zeiten, als es noch keine Uhren für kleine Zeitspannen gab, war der Augenblick das Sprachbild für eine sehr kurze Zeitspanne.



Was lernen wir daraus?
Auch diese dritte Geschichte ist eine Ansammlung von Binsenweisheiten.Man sieht jedoch, daß man jedes Ding, hier den Energieumsatz des Menschen, unter vielen Gesichtspunkten betrachten muß.
Man darf nicht einen einzigen Gesichtspunkt nach vorne rücken, alle sind wichtig.Man kann vorübergehend, etwa zu Forschungszwecken oder zum Lernen, einen einzigen Gesichtspunkt, ein einziges Ding ganz besonders gründlich betrachten und die anderen Dinge solange unbeachtet lassen.Aber danach muß man die Dinge alle wieder im Zusammenhang einordnen und im Zusammenhang betrachten.
Gerade der Zusammenhang, gerade das Zusammenspiel ist das Wichtige.Es ist auch so, daß ich hier in den ersten Geschichten zunächst einmal solche Binsenweisheiten bringe und in späteren Geschichten die Verknüpfungen und Folgen, die sich aus diesen einfachen Dingen ergeben.Allerdings sind diese Folgen bei genauerem Hinsehen auch wieder einfach.
Die ganze Welt ist einfach aufgebaut, anders geht es gar nicht, denn anders könnten die Dinge nicht auf Dauer zusammenspielen, die Welt würde ganz schnell aus dem Gleichgewicht laufen.
Es gäbe keine Ordnung der Dinge, wenn die Spielregeln des großen Weltspiels zu schwierig wären.



Sämtliche Angaben ohne Gewähr.
Eingefügt am 21. Februar 2012
www.agriserve.de
Hauptseitewww.agriserve.de/Weltspiel-1.html
Einleitung und Anleitung zum Weltspiel. www.agriserve.de/Weltspiel.html
Eine andere Einleitung und Anleitung zum Weltspiel.


Die Kraft des Menschen.

Weltspiel-Geschichte-2:    Die Kraft des Menschen. 

Einleitung.
Die Aufgabenstellung lautet:
Wie groß sind die Kraft und die Ausdauer des Menschen?

Herleitung aus dem Nahrungsmittelverbrauch.
Grob vereinfachte Rechnung, zunächst auf 24 Stunden ausgerichtet:Der Mensch braucht bei mittelschwerer Arbeit, die er 8 Stunden lang täglich verrichtet, eine Energieaufnahme in Form von Nahrung in Höhe von etwa 12.000 Kilojoule. Das sind etwa 700 Gramm Getreide je Tag.

Angenommen, der Wirkungsgrad bei der Umsetzung von chemisch gebundener Energie in Tätigkeit der Armmuskeln und des Herzmuskels und der Muskeln des Brustkorbs und der anderen Körperteile beträgt ein Drittel, dann kann der Mensch am Tag 4.000 kJ Energie nutzen.

Wenn man weiter annimmt, daß er über die 24 Stunden gesehen die Hälfte davon braucht, um sich selbst am Leben zu erhalten (Herzschlag, Verdauung, Gehirndurchblutung, der Blutkreislauf selbst, Verdauung, Lungenbewegung und anderes mehr), dann kann er am Tag 2.000 kJ Nutzenergie als Muskelkraft nach außen zielgerichtet abgeben.

Verteilt man das gleichmäßig auf die 8 Arbeitsstunden am Tag, das sind 28.800 Sekunden am Tag, also 2.000.000Joule durch 28.800Sekunden dann hat man eine Durchschnittsabgabeleistung während der 8 Arbeitsstunden von 70 Watt. Gerechnet auf den ganzen Tag ist die Durchschnittsabgabeleistung 23 Watt und der Tagsdurchschnittswirkungsgrad ist 12.000kJ Nahrungsaufnahme und 2.000kJ Muskelarbeitsabgabe ergibt 0,17 als Tageswirkungsgrad.

Berechnung auf ein Jahr. 
Man braucht jeden Tag im Jahr Nahrung, das sind 365 Tage mal 12.000 kJ ergibt 4.380.000kJ jährliche Nahrungsenergieaufnahme. Die Jahresarbeitszeit beträgt ungefähr 2.000 Stunden. Das sind 7.200.000Sekunden mal 70 Watt ergibt 504.000.000Joule als Jahresarbeitsmenge. Der Wirkungsgrad ist 504.000.000Joule Nutzarbeit aus 4.380.000Joule Nahrungsenergieaufnahme, das ergibt 0,11. Die Jahresdurchschnittsabgabenutzleistung ist 504.000.000Joule durch 31.500.000Sekunden (im Jahr) ergibt 16 Watt Nutzleistung im Jahresdurchschnitt über alle 8.800 Jahresstunden gemittelt.

Berechnung über die Lebenszeit gesehen. 
Grob gerechnet hat der Mensch 20 Jahre für Kindheit und Ausbildung, 40 Jahre für die Arbeit und 20 Jahre für die Rente. Vereinfacht braucht er 80 jahre lang Nahrung, leistet aber nur 40 Jahre Nutzarbeit. Verteilt man die Lebensnutzleistung auf die 80 Lebensjahre anstatt auf die 40 Arbeitsjahre, dann halbiert sich die Durchschnittsleistung und sie beträgt 8 Watt. Der Wirkungsgrad halbiert sich ebenfalls und beträgt etwa 0,06.


Die Energiekosten der Nahrungsbereitstellung. 
Wenn man sich Gedanken um den Wirkungsgrad macht, dann muß man beachten, auf was man sich bezieht. Es ist ein Unterschied, ob die Nahrung aus Getreide hergestellt wird oder aus Fleisch besteht. Die Hühner und Schweine werden ja selbst mit Getreide gefüttert, und man braucht die mehrfache Getreidemenge, um eine gewisse Nahrungsenergiemenge an Fleisch herzustellen im Vergleich mit Getreide als Nahrungsmittel.

Zwischenergebnis. 
Der Mensch kann täglich 8 Stunden lang eine Nutzleistung von 70 Watt abgeben.

Herleitung über ein Leistungsmeßgerät. 
Viele Ärzte haben ein Standfahrrad mit Leistungsmessung.
Ich habe schon einmal einige Minuten auf so einem Fahrrad getreten. 50 Watt ist leicht, 100 Watt ist mittel, 150 Watt ist schwer, 250 Watt kann an nur wenige Minuten lang machen.
Ich schätze, daß 100Watt acht Stunden lang ziemlich schwierig ist.
Wenn man die Frage von dieser Seite her löst, kommt also genau dasselbe Ergebnis heraus wie bei der Lösung über den Nahrungsmittelverbrauch.
Hinweis:
Selbstverständlich können Radrennfahrer im besten Alter und auf wenige Wochen im Jahr beschränkt ein Mehrfaches leisten. Aber hier betrachten wir die mittlere Leistung eines Menschen über viele Jahre hinweg.

Sämtliche Angaben ohne Gewähr.
Eingefügt am 20. Februar 2012