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Zum Energieumsatz des Menschen.

21. Februar 2012
Zum Energieumsatz des Menschen. 



Der Bedarf an Nahrung.
Der menschliche Körper hat eine Vielzahl von Einzelaufgaben zu erfüllen.
Dazu braucht er eine Energiezufuhr.
Die gesamte Energiezufuhr zum Körper erfolgt durch Nahrung.
Die Nahrungsaufnahme hat noch andere Aufgaben als die Energiezufuhr, beispielsweise die Zufuhr von bestimmten Stoffen, die der Körper als solche braucht, beispielsweise Eiweiß oder Vitamin C.Der Bedarf an Nahrungsenergie ist zeitlich gesehen nicht gleichbleibend.
Den Bedarf an Nahrungsenergie kann man gering halten, indem man wenig arbeitet und/oder indem man kalte oder heiße Umgebung vermeidet.Schwerarbeiter, die starke Muskeln haben, brauchen auch mehr Nahrung, auch dann, wenn sie nicht arbeiten, denn die Muskeln müssen auch dann ernährt werden.



Anpassungen des Körpers.
Der Körper paßt sich innerhalb weniger Wochen an, indem er nicht benötigte Muskeln abbaut, beispielsweise bei wochenlanger Bettlägerigkeit.Auch die Knochenstärke paßt sich in einem gewissen Rahmen an den durch die Arbeit bedingten Bedarf an.
Nur dauert es länger als bei den Muskeln, bis sich die Knochen verändern.



Energiespeicherung über Wochen und Monate.
Der Bär ist ein Winterschläfer. Im Herbst frißt er sich eine Speckschicht an.
Im Winterschlaf braucht er nur ganz wenig Energie und die nimmt er aus der Speckschicht.Auch der Mensch kann sich eine Speckschicht anfressen und davon einige Wochen zehren.Fette und Öle sind natürliche Energiespeicher mit einer sehr hohen Menge an gespeicherter Energie, bezogen auf den Rauminhalt oder bezogen auf die Masse.



Energiespeicherung außerhalb des Körpers.
Die Energiespeicherung über Wochen im Körper ist sinnvoll in der Steinzeit, wenn man Wochen mit schlechtem Jagderfolg überbrücken muß. Außerdem in der Neuzeit bei Flucht und Vertreibung, wenn man nicht an Nahrung herankommt.Im Regelfall wird heute die benötigte Energie in Form von Nahrung (Brot, haltbare Nahrung in Blechdosen, Getreidekörner)aufbewahrt.Im Einzelhaushalt soll ein Notvorrat für mindestens einige Wochen aufbewahrt werden. Je nach Einschätzugn der Zukunft kann man auch einen Jahresvorrat einlagern. Dann aber billige Nahrungsmittel, etwa Getreidekörner. Getreidekörner kosten 20 bis 30 Cent je Kilogramm. Sie sind von Natur aus jahrelang haltbar.http://www.agriserve.de/Getreideverkauf.html 



Die Mehrstundenspeicherung der Energie.
Die Nahrung gelangt in den Magen und wird dort nach und nach verdaut.
Die Energie wird nach und nach freigesetzt.
Der Magen ist ein Vorratsbehälter, der Energie für mehrere Stunden speichert und nach und nach freigibt.Dazu paßt das übliche Zeitmuster der Nahrungsaufnahme mit drei Mahlzeiten innerhalb von 24 Stunden und zwar tagsüber.
Nachts erfolgt keine Nahrungsaufnahme, weil in der Ruhezeit weniger Nahrung benötigt wird, der Mageninhält reicht zeitlich länger.Der Mensch braucht für Nahrungserwerb und Nahrungsverdauung viel weniger Aufwand zu treiben als das Tier.Der Löwe frißt große Mengen rohes Fleisch bei einer Mahlzeit und liegt dann tagelang faul herum, um das Fleisch zu verdauen.
Das muß auch so sein, denn der Löwe braucht zum Sattwerden Tiere von der Größe einer Antilope und er (oder das Rudel) muß diese große Menge Fleisch auf einmal fressen, weil er es nicht aufbewahren kann.
Und kleinere Tiere in der Größe etwa eines Hasen zu jagen ist für den Löwen sinnlos, davon wird er niemals satt.Der Mensch ißt dreimal täglich kleine Mengen an Nahrung. Meistens leichtverdauliche Nahrung, insbesondere auch gekochte Nahrung und zuckerhaltige Nahrung.
Ein Großteil der Verdauungsarbeit macht der Mensch gar nicht selbst, sondern er nimmt die Verdauung durch Auswahl und Zubereitung der Speisen großteils außerhalb seines eigenen Körpers vor.Dadurch hat sich der Mensch selbst freigestellt, er hat Zeit, die er für Freizeit oder berufliche oder künstlerische Tätigkeit verwenden kann.



Die Energiespeicherung im Minutenbereich.
Der Magen entzieht der Nahrung die Energie und speichert sie in Blutzuckerteilchen.
Diese werden mit dem Blutstrom im Körper verteilt, hin zum Ort des Verbrauchs und dort bei Bedarf in Muskelbewegung umgewandelt.Der Blutzucker wird ständig verbraucht und muß ständig neu gebildet werden. Es ist eine gewisse Menge im Körper vorhanden und diese Menge stellt einen Vorrat dar, aus dem sich der Körper einige Minuten lang bedienen kann. Diese Menge sinkt dann unter den Sollwert ab und es wird neuer Blutzucker gebildet. Kurzfristig, im Minutenbereich, kann man mehr Blutzucker verbrauchen als neugebildet wird.Die Blutzuckermenge im Körper dient also zugleich der Ortsverlagerung der Energie wie auch als Energiezwischenspeicher für den schnellen kurzzeitigen Bedarf.



Die Energieumsetzung im Muskel.
Die letzte Stelle, diejenige Stelle, an der die Energie in Nutzenergie umgewandelt wird, ist der Muskel. Hier wird die Energie des Blutzuckers in Kraft umgewandelt. Die Muskelbewegung ist der schnellste Teil der Speicher- und Umwandlungsvorgänge.Sprichwörtlich für eine sehr kurze Zeitspanne ist der „Augenblick“.
Das ist die Zeit, die Augenmuskeln brauchen, um das Auge auf eine Sache hinzulenken und die das Gehirn braucht, um diese Sache mit einem Bilck zu erfassen. Beim Menschen, der in der Steinzeit sowohl Jäger als auch gejagtes Wild war, sind diese Fähigkeiten sehr stark ausgebildet.Und in den Zeiten, als es noch keine Uhren für kleine Zeitspannen gab, war der Augenblick das Sprachbild für eine sehr kurze Zeitspanne.



Was lernen wir daraus?
Auch diese dritte Geschichte ist eine Ansammlung von Binsenweisheiten.Man sieht jedoch, daß man jedes Ding, hier den Energieumsatz des Menschen, unter vielen Gesichtspunkten betrachten muß.
Man darf nicht einen einzigen Gesichtspunkt nach vorne rücken, alle sind wichtig.Man kann vorübergehend, etwa zu Forschungszwecken oder zum Lernen, einen einzigen Gesichtspunkt, ein einziges Ding ganz besonders gründlich betrachten und die anderen Dinge solange unbeachtet lassen.Aber danach muß man die Dinge alle wieder im Zusammenhang einordnen und im Zusammenhang betrachten.
Gerade der Zusammenhang, gerade das Zusammenspiel ist das Wichtige.Es ist auch so, daß ich hier in den ersten Geschichten zunächst einmal solche Binsenweisheiten bringe und in späteren Geschichten die Verknüpfungen und Folgen, die sich aus diesen einfachen Dingen ergeben.Allerdings sind diese Folgen bei genauerem Hinsehen auch wieder einfach.
Die ganze Welt ist einfach aufgebaut, anders geht es gar nicht, denn anders könnten die Dinge nicht auf Dauer zusammenspielen, die Welt würde ganz schnell aus dem Gleichgewicht laufen.
Es gäbe keine Ordnung der Dinge, wenn die Spielregeln des großen Weltspiels zu schwierig wären.



Sämtliche Angaben ohne Gewähr.
Eingefügt am 21. Februar 2012
www.agriserve.de
Hauptseitewww.agriserve.de/Weltspiel-1.html
Einleitung und Anleitung zum Weltspiel. www.agriserve.de/Weltspiel.html
Eine andere Einleitung und Anleitung zum Weltspiel.


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